Wissenswertes
rund um den Judosport
Was ist Judo?
Was ist Judo?
Judo wurde von Kanō Jigorō (1860–1938) gegründet. Der Begriff Judo bedeutet wörtlich übersetzt „der sanfte Weg“. Es handelt sich um eine japanische Kampfsportart, deren Grundprinzip darin besteht, mit möglichst geringem Kraftaufwand die größtmögliche Wirkung zu erzielen – ganz nach dem Motto „Siegen durch Nachgeben“.
Judo ist jedoch weit mehr als nur ein Kampfsport. Neben der körperlichen Fitness fördert es die persönliche Entwicklung, gegenseitigen Respekt, Hilfsbereitschaft sowie den verantwortungsvollen Umgang miteinander. Die Judowerte begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht nur auf der Matte, sondern auch im Alltag.
Bereits Kinder ab etwa drei Jahren können spielerisch an den Judosport herangeführt werden. Mit zunehmendem Alter werden die Übungen schrittweise an die jeweiligen Fähigkeiten angepasst. Dank seiner Vielseitigkeit kann Judo bis ins hohe Alter ausgeübt werden – selbst Judoka mit über 80 Jahren stehen noch regelmäßig auf der Matte.

Die vier Säulen des Judos
Das Judo basiert auf vier wichtigen Säulen:
- Kata – festgelegte Übungsformen zur Vermittlung von Techniken
- Randori – freies Üben und Anwenden der Techniken mit einem Partner
- Wettkampf – sportlicher Vergleich unter Einhaltung klarer Regeln
- Judowerte – Werte wie Respekt, Höflichkeit, Mut und Selbstbeherrschung als Grundlage des gemeinsamen Miteinanders
Heute wird Judo in über 150 Ländern betrieben und zählt damit zu den weltweit verbreitetsten Kampfsportarten. Seit 1964 gehört Judo zudem zum olympischen Programm und begeistert Menschen jeden Alters auf der ganzen Welt.
